der E-Fall:
Deutschland + Krieg
!
Wer vor 2022 abseits der hohen Politik das Thema eines Krieges in D/Europa ins Gespräch
brachte und dazu auch sachliche Fragen an diverse Politiker hatte, wurde von diesen
wie zu Corona-Zeiten fast immer und intensiv mit dem Totschlag-Argument " Schwurbler " diffamiert - weil diese sogen. "Fachleute" keine klaren Antworten geben wollten.
Und was ist heute ?
Viele Staaten rüsten sich für einen (globalen ?) Krieg, andere Staaten befinden sich bereits im Krieg, die EU rät ihren Bürgern zu Not-Vorräten für 3-30 Tage, Produzenten/Lieferanten/Supermärkte sollen größere Vorräte an Konserven anlegen, das BBK bereitet (gedanklich ?) den Bau von 1-2 Millionen Schutzplätzen vor (Was macht der Rest der Bevölkerung, die paar 82-83 Millionen ?), die Rüstungs-Produktion wird massiv hochgefahren, alles wird teurer (Treibstoff, Energie, Mieten, Nahrung ...) ... - alles " Schwurbeleien " + " Schwurbler " .
Was ist mit der Vorbereitung
der ZV für den Schutz der Zivil-Bevölkerung
und der kritischen Infrastruktur/KRITIS im E-Fall/Enstfall = Blackout, Krieg, Invasion ...
?
Weder Straßen noch Brücken, weder Strom-Leitungen noch Wasser-Versorgung, weder 1.Hilfe
noch Personen-Pflege noch Krankenhäuser, weder Nahrungs-Versorgung
noch Nah-Verkehr/ÖPNV etc.
sind aktuell robust aufgestellt !
Wir haben nicht genügend funktionierende + sichere Trinkwasser-Zapfstellen/-Pumpen/-Filter, keine Schutzräume in Kitas/Schulen, keinen ZV-Unterricht an den Schulen (etl. andere EU-Staaten tun dies schon längst !), keine vernünftige/praktische ZV-Literatur für die Zivil-Bevölkerung, keinen wirklich zuverlässig funktionierenden ÖPNV etc. - dafür aber ... ... ganz tolle neue, bunte Radwege, Fahrradstraßen, Kiezblöcke, autofreie Innenstädte, Poller-Zonen ... - wie lebensnah + praktisch für die Landes-Verteidigung und die ZV.
Autofreie Innenstädte ? Äußerst kurzsichtig gedacht: Wie sollen im E-Fall Verletzte zu den Krankenhäusern kommen, wenn keine privaten Autos mehr in den Innenstädten fahren/parken dürfen und dazu noch alles mit Pollern zugestellt wird ? Die KTW - RTW - NEF sind jetzt schon am Limit und werden im E-Fall kaum zu nutzen sein (Personal-Mangel, Treibstoff-Mangel ...).
Und Sie selbst werden wohl nicht Ihre verletzten Kinder, Ihre Mutter, Ihren Großvater, Ihre hochschwangere Frau ... mit SHT/Schädel-Hirn-Trauma, gebrochenen Beinen, Brandwunden, Lungen-Emphysem, Schlaganfall, geplatzter Fruchtblase etc. auf ein Fahrrad setzen und ca. 5-10 Kilometer durch Trümmerschutt, Qualm, brennende Häuser, Leichen, explodierenden Gasleitungen, auf Menschen Jagd machenden Drohnen und brennenden Autos zu einem der wenigen evtl. noch funktionierenden Lazarette/Hilfs-Krankenhäuser schieben können.
Verletzten-Transport mit einer Lastenkarre ? Wirklich schon mal probiert ?
Schlußfolgerung ?
Was sagt der Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) zu diesen Themen ?
Die Bundeswehr benötigt mind. 100.000 neue Soldaten/Soldatinnen ?
Dazu mehrere hunderttausend Reservisten mit milit. Grundausbildung ?
Bestimmt hätten etliche Menschen Interesse, aber: Wer will denn zur BW, wenn man noch zu Hause wohnen muss (da absoluter Wohnungs-Mangel + exorbitante Mieten !)
und der Sold wie Kindergeld auf Bürgergeld/Grundsicherung/Wohngeld ...
der Eltern, PartnerInnen, Kinder angerechnet wird
oder eine Eigenbedarfs-Kündigung im Briefkasten hat
?
Wohl niemand, der ein wenig denken kann. Wie soll da Motivation entstehen ?
Bestimmt nicht durch Vaterlands-Appelle von politischen Rhetorikern/Populisten.
Die angepriesenen kostenlosen Unterkünfte in der Kaserne (im Mehrbettzimmer),
die ebenfalls kostenlose Verpflegung + die kostenlose Fahrkarte reißen das auch nicht.
Meinung: Bevor nicht die o.a. sozialen/rechtlichen Fragen geklärt sind, wird sich wohl
bei der freiwilligen Landesverteidigung wenig ändern.
Nachdem man sich nun auf eine flächendeckende Musterung geeignet hat (12.11.2025),
bleibt abzuwarten, wie sich die Angelegenheit entwickelt.
Was ist mit Schieß-Übungen/Waffen-Trainings für Zivilisten, so wie schon seit
längerem möglich + gefördert u.a. in Polen, Finnland, im Baltikum ... ?
Was ist mit Trainings von militär. Grundwissen für Zivilisten wie in Estland die Kaitseliit ??
In einem akuten E-Fall kann man nicht erst erlernen, was man per sofort braucht !
Es kann sich ja nicht jeder mal für einige Wochen/Monate von der Familie entfernen und miliärisches Grundwissen in der Heimatschutz-Brigade erlernen.
Was ist mit der Ausbildung in Taktischer Medizin/TM = Sanitäts-Ausbildung/SA ?
Der normale 1.Hilfe-Kurs für KFZ ist ok, aber nur wenig geeignet für einen Kriegsfall.
TM/SA sollte sofortiges Pflichtfach werden an Schulen, Hochschulen, Unis.
Keine Dozenten dafür vorhanden ? Na sowas. Wieso eigentlich nicht ?
Bundeswehr, Nato 1
Die Bundeswehr rechnet im E-Fall (Krieg) mit mind. 1.000 Verletzten/Verwundeten pro Tag ! Und diese sollen v.a. in den zivilen deutschen Krankenhäusern versorgt werden. Wer schon mal mit seinem hustenden + fiebernden Kind, einer stark blutenden Wunde, bei Gallen-Schmerzen, Nieren-Problemen etc. in einer Not-Aufnahme war, wird sich gut daran erinnern, daß es dort (im Schnitt) sehr viele Hilfesuchende gab, zu wenig Platz, zu wenig Fach-Personal, zu wenig Ärzte - stundenlanges Warten unter Schmerzen war (meist) die Regel.
Wie wird das erst im akuten E-Fall sein ohne einen soliden Ausbau dieser Kapazitäten ?
Wie wird der militärisch äußerst wichtige deutsche Rückraum gestaltet + gesichert ?
Dazu gehört auch die stabile/resiliente mediz. Versorgung der Zivil-Bevölkerung.
Bundeswehr, Nato 2
Nato-Manöver "Hedgehog 2025" : Trotz jahrelanger
Analysen aus dem Ukraine-Krieg ließen einige Kommandeure ihre Truppen einfach so übers freie Feld ziehen, stellten im freien Feld ungetarnte Panzer, Schützenpanzer etc. ab und
ließen ihre Soldaten ungetarnt lagern; auch die Luftraum-Sicherung war wohl scheinbar nicht so angesagt - war ja nur eine
Übung.
Ergebnis: nur 10 (!) am Manöver beteiligte Ukrainer (welche einen Gegner simulierten) zerstörten mit ihren (simulierten) Drohnen mehrere Bataillone innerhalb weniger Stunden.
Fazit: Solange solche Manöver als "Erlebnis-Event" betrachtet
werden, sieht es wohl für BW und Nato ziemlich düster aus im E-Fall, in einer echten Kriegs-Situation - siehe dazu auch
NATO-Übung auf/bei Gotland/Schweden.
Und genauso scheint es sich wohl auch mit der konventionellen militärischen Ausbildung in der BW zu verhalten - wenig gelernt aus der Ukraine und dem Nahen Osten.
Meldung: Nach einer Ausbildung bei der BW mussten die heimgekehrten Ukrainer wieder ganz schnell lernen, sich der Kriegs-Realität in ihrem Land anzupassen - Schlußfolgerung der BW ?
Es fehlen Millionen Helfer für Kat.-Schutz + ZV - wieso ?
Es fehlen rund 500.000 Hilfs-Schwestern + Pfleger - wieso ?
BfA, AA,
JC - ganz einfacher Lösungs-Vorschlag hier !
Statt sinnlosen Bewerbungs-Trainings durch die AA/JC eine aktuell nötige, fachlich gute Präsenz-Ausbildung von Interessenten in ...
... also wirklich praktische + realitätsnahe Bildung, welche nicht nur im Kriegs-Fall, sondern auch im Frieden nützlich ist, weil sie ständig/immer gebraucht wird !
Hinweis: Die BfA /das AA ist im Spannungsfall/Verteidigungsfall (nicht im Bündnisfall !) dafür verantwortlich, daß wichtige Jobs/Stellen im Hinterland/Rückraum mit geeigneten, qualifizierten Kräften besetzt werden.
Zu diesem Zweck darf/soll sie alle männlichen Personen von 18-60 + Jahren (auch Kriegsdienst-Verweigerer !!!) zum Arbeits-Einsatz verpflichten und sie je nach Eignung/Qualifikation einsetzen; Frauen dürfen nur in Krankenhäusern + Lazaretten eingesetzt werden.
Gesetzliche Grundlage hierfür sind die dt. Notstands-Gesetze.
Quelle: Dr. Hauke Friederichs / ZEIT Nr. 33/2025; aktualisiert am 8. August 2025, 6:10 Uhr
Fragen:
Was sagt der Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) zu diesen Themen ?
Man könnte zu der Meinung kommen, daß die Lösung komplexer Probleme (Kat-Schutz, ZV, BW, Corona, Zuwanderung/Asyl,
Schule, Kita, Wohnungs-Not, exorbitante Mieten, ständig steigende Preise, E-Fall ... )
die allermeisten Politiker überfordert - vor einer Wahl und als Opposition kann man natürlich immer sehr stark auftreten, die rhetorische Keule schwingen ("Schwurbler"), den Wählern zu Munde
reden (Bsp. Mietpreis-Bremsen, genügend + bezahlbarer Wohnraum, Stromsteuer-Senkungen für alle ...) und dann hinterher sagen, man habe sich bei den
Wahl-Versprechen wohl doch etwas zu sehr "versprochen" - man wollte ja, aber ... die Regierungs-Partner, die
Umstände, das Klima, das Wetter, die Anderen, die globale Situation, die aktuelle
Wirtschaftslage, das Große + Ganze, die Bösen, die
Finanzierung, der glatzköpfige Goldfisch ... .
Wenn (Stand September 2025, Mai 2026) in den nächsten 3-10 Jahren rund 10.000.000.000 Euro
in die Ausstattung/Ausrüstung des Zivil-Schutzes fließen sollen - wer kontrolliert den effektiven Einsatz der Mittel ? Oder versickert irgendwie wieder alles ?
Die Gedanken sind wohl angebracht - erinnern wir uns an den BER, Bahnhof Stuttgart ... .
Keine wirksame Landes-Verteidigung ohne robuste ZV !
Wo ist das umfassende aktuelle " ZV-Handbuch " für die Zivil-Bevölkerung ?